TSV und Schulsport

Frau Lay, die sehr Sport orientierte Rektorin der Bergener Volks-schule rief und der TSV nahm die Einladung zur Mitgestaltung der Bundesjugendspiele 2006 an.
Als Kontrastprogramm zum 2. alternativen Sportfest der Volksschule führte der TSV, genau wie im Vorjahr einen Läufertest über 2x 30m, mit einem "fliegendem" Anlauf von 10m durch. Schon am Vorabend bauten die Bergener Leichtathleten den Laufkorridor aus zahlreichen Hürden auf und markierten die Standorte der elektronischen Licht-schranken. Am Donnerstag Früh wurden die übrige Elektronik und die transportable Lautsprecheranlage installiert und einige Kinder nutzten die Gunst der Stunde zu einem Probelauf. In harmonischer Zusammenarbeit mit den eingeteilten Lehrkräften gelang es Herbert Huber und seiner Schreibkraft Lena Hallweger, bei 246 Schülerinnen und Schüler in knapp 2 ½ Stunden 2x die erzielten Sprintzeiten zu protokollieren. Mit Begeisterung war der Nachwuchs bei der "Sache". Bei namentlichen Aufruf war jeder Läufer für knappe 5 Sekunden der Hauptdarsteller. Hans Maier mit seinem Schülerteam übernahm die Daten sofort auf einen Laptop und selektierte die Bestzeit aus beiden Läufen um dann eine Rangliste zu erstellen.
Bei Durchsicht der Ergebnisse staunte der Leichtathletikboss des TSV nicht schlecht, dass so viele schnelle Mädchen wie Jungen die Bergener Schule besuchen. Die Frage eines Elternpaares, warum der Sprint nicht nach alt hergebrachter Form, bei dem 4 Läufer gleich-zeitig starten, durchgeführt wird, beantwortete Herr Huber mit dem technischen Aufwand hierfür. Nur mit einer aufgebauten Zielkamera ließe sich so etwas realisieren. Den normalen Blockstart mit einer von den Lehrkräften durchgeführten Handstoppung braucht man sich nicht zurückwünschen. Bei Sportfesten früherer Jahre konnte man jedes Mal feststellen, der Starter beherrschte nicht den Start, die Kinder kannten weder Startkommandos noch eine Startblock-einstellung und die Zeitnehmer, wäre es ein Wunder, stoppten wahre Wunderzeiten. Dies Alles braucht man sich nicht zurückwünschen. Kinder sollten um ihre Leistungen nicht betrogen werden.